Friedrichskoog-Hafen

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Solidaritätspakt

Solidarität für den Hafen Friedrichskoog

Die Bürgerinitiative Hafen-Zukunft (BIHZ) Friedrichskoog
akzeptiert die von der Landesregierung (SPD, Grüne und SSW) angekündigte Schließung des Friedrichskooger Hafens nicht und fordert Einzelpersonen, Vereine, Unternehmen, Parteien, Gemeinden und Städte - jeden, der sich angesprochen fühlt – hiermit auf,

einem Solidaritätspakt für den Erhalt des Hafens beizutreten,

um ein Stück Kultur Dithmarschens zu erhalten,
um wirtschaftliche Fehlentwicklungen zu verhindern
und um den Willen der Bürger vor politische Willkür zu stellen.










Der Friedrichskooger Hafen muss leben!
Die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Friedrichskoog – allen voran die Bürgerinitiative Hafen Zukunft (BIHZ) - ist nach dem bislang nur mündlich verkündeten Aus für den Heimathafen Friedrichskoog durch  Wirtschaftsminister Meyer und Umweltminister Habeck aus der Schockstarre erwacht. Die BIHZ macht für die Hafen-Zukunft weiter! Und: Jetzt fangen wir erst richtig an zu kämpfen!
Die BIHZ wird sich jetzt wegen unzureichender Aussagen und fehlender Zahlen von Landesseite rechtlichen Beistand holen.
"Wir verlangen Akteneinsicht, und zwar bezüglich des gesamten Verfahrens, insbesondere aber wegen der vom Land für den Hafen errechneten Kosten, die wir anzweifeln."
„Im Grunde ist es schade, dass es soweit kommen muss! Aber ein offener, fairer Dialog ist vonseiten der Landesregierung anscheinend nicht zu erwarten“, so die BI. „Wir stehen nicht erst jetzt in Kontakt mit namhaften Institutionen und Verwaltungen, die die Möglichkeiten des Hafenerhalts darlegen werden.“
Auch werden nun weitere Aktionen durch die BIHZ geplant, um die Öffentlichkeit mit der Ungerechtigkeit der geplanten Hafenschließung zu konfrontieren.
Mit vereinten Kräften und nach wie vor sachlicher Argumentation wird alles Notwendige zum Hafenerhalt unternommen.
„Ministerpräsident Albig erkennt immer noch nicht die Notwendigkeit eines offenen Hafens für die Region. Seit Monaten werden dem Ministerteam Albig, Meyer und Habeck Möglichkeiten einer Hafenübernahme vorgelegt. Alle aus Friedrichskoog vorgetragenen Argumente und Lösungswege werden nicht einmal geprüft.“ Diese Untätigkeit wirft die BIHZ der Landesregierung vor. Dabei gibt es vonseiten der Landesregierung kein schlüssiges und durchführbares Konzept, was mit der Hafenfläche, die sich noch in Landeseigentum befindet, nach einer Schließung passieren soll. Zu viele Unbekannte sind noch im Spiel. Die Wasserversorgung der Seehundstation ist nicht gesichert, und die Entwässerung des Hinterlandes muss gewährleistet sein. In dem auch bei einer Schließung verbleibenden Hafenbecken muss Wasser stehen, um eine stinkende Kloake zu verhindern. Friedrichskoog verliert einen für die gesamte Nordseeküste wichtigen Werftstandort. Arbeitsplätze gehen verloren. Alternativplanungen, der sogenannte "Leuchtturm", der in Friedrichskoog entstehen soll, lassen ein Millionenprojekt erahnen.
Die BIHZ glaubt, dass die Landesregierung aus SPD, Grünen und SSW die Schließung nicht zu Ende gedacht hat. Sie hat bislang nicht berücksichtigt, dass die Maßnahmen für eine Schließung um ein Vielfaches höher sein werden, als die weitere Offenhaltung des Hafens – und das mit dem öffentlichen Bekenntnis, den Hafen aus Kostengründen schließen zu wollen. Die per Landtagsbeschluss avisierte Kostenbetrachtung - bisherige Kosten im Vergleich zu den zu erwartenden Folgekosten - wurde bisher nicht geliefert.
Derweil strebt die Kommune immer noch eine Kooperation für einen Hafenbetrieb durch Land, Gemeinde und einen Dritten an, um das Land finanziell zu entlasten. „Die Option gibt es! Sie ist aber vonseiten der Landesregierung nicht gewollt“, weiß die BIHZ leider nur zu gut. "Hier entsteht ganz klar der Eindruck, dass die naturschutzrechtlichen Belange der Regierung mit einer Ausweitung der Nullnutzungszonen unbedingt durchgesetzt werden sollen – koste es was es wolle!
Auch Hamburg - und die damit verbundene Unterhaltungsbaggerei der Elbe sowie die bevorstehende Elbvertiefung - ist nicht unschuldig an der Misere. So wird Sand aus der Verklappung nachweislich an die Küste rund um Friedrichskoog gespült. Dieses hat der Leiter des LKN, Dietmar Wienholdt, der Minister Habeck unterstellt, ist immer verneint - bis vor Kurzem.
Weitere Informationen können Sie jederzeit bei uns erfragen. Terminabsprachen bitte per Mail an
hafen-zukunft@deichwelt.de

Die BIHZ - Bürgerinitiative Hafen-Zukunft für die Lebensader Hafen seit Juni 2010

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